Erneu­er­ba­re Ener­gi­en, auch rege­ne­ra­ti­ve Ener­gi­en genannt, ent­ste­hen durch Nut­zung der Son­nen­en­er­gie, Wind­ener­gie, Erwär­me, Was­ser­kraft oder Mee­res­ener­gie. Im Gegen­satz zu fos­si­len Res­sour­cen (Koh­le, Erd­öl, Erd­gas, Torf), wel­che aus Mil­lio­nen Jah­re alten Abbau­pro­duk­ten bestehen und deren Quel­len enden, sind erneu­er­ba­re Ener­gi­en im mensch­li­chen Zeit­ver­ständ­nis unend­lich. Außer­dem belas­tet die direk­te Ener­gie­ge­win­nung von rege­ne­ra­ti­ven Ener­gi­en die Umwelt weni­ger; bei die­sen ent­ste­hen kei­ne oder weni­ger Treib­haus­ga­se (Koh­len­di­oxid).

Im Zuge der Ener­gie­ge­win­nung besteht außer­dem die Mög­lich­keit der Nut­zung von Kern­ener­gie. Bei die­ser wird mit­tels Kern­spal­tung eine gro­ße Men­ge Ener­gie nutz­bar frei­ge­setzt – fast ohne kli­ma­schäd­li­che Abga­se. Jedoch ber­gen Kern­kraft­wer­ke Sicher­heits­ri­si­ken und es besteht kei­ne lang­fris­ti­ge und siche­re Mög­lich­keit, die radio­ak­ti­ven Spalt­pro­duk­te (Radio­ak­ti­ver Abfall) zu entsorgen.

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Posi­tio­nen der Par­tei­en zu Erneu­er­ba­re Energien

B90/Grüne

 

  • wol­len bis 2030 die Strom­pro­duk­ti­on und…
  • bis 2040 die Wär­me­pro­duk­ti­on auf erneu­er­ba­re Ener­gi­en umstellen
  • wol­len das Erneu­er­ba­re-Ener­gi­en-Gesetz weiterentwickeln
  • das Wär­me­ge­setz soll den Gebäu­de­be­stand bis 2050 kli­ma­neu­tral gestalten
  • Effi­zi­enz der Strom­ver­sor­gung soll durch intel­li­gen­te Strom­net­ze gestei­gert werden
  • sind gegen CSS und Fracking, da Lang­zeit­fol­gen unbe­kannt sind

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CSU

  • setzt Fokus auf erneu­er­ba­re Energien
  • hat eine wei­te­re För­de­rung von Bio­gas­an­la­gen durchgesetzt
  • legt den Schwer­punkt auf Bayern
  • hat den Auf­bau von Wind­kraft­an­la­gen reglementiert

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CDU

  • bezeich­net die Ener­gie­wen­de als eine der gro­ßen Herausforderungen
  • voll­zog Kehrt­wen­de 2011 beim The­ma Kernkraft
  • will siche­re, sau­be­re und bezahl­ba­re Ener­gie fördern
  • hält am Erneu­er­ba­re Ener­gi­en Gesetz fest und will es weiterentwickeln

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Linke

  • ist für eine För­de­rung von erneu­er­ba­ren Energien
  • for­dert den Aus­stieg aus Koh­le- und Atomkraft
  • for­dert den Umbau des Strom­net­zes, um eine Voll­ver­sor­gung mit erneu­er­ba­ren Ener­gi­en zu ermöglichen

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FDP

 

  • will das Erneu­er­ba­re Ener­gi­en Gesetz (EEG) abschaf­fen und die Strom­steu­er senken
  • for­dert die Ein­bin­dung der deut­schen Ener­gie­po­li­tik in die euro­päi­sche Energiepolitik
  • sieht den welt­wei­ten Kli­ma­schutz als Rah­men­be­din­gung für eine zukunfts­fä­hi­ge Ener­gie­po­li­tik und den Emis­si­ons­han­del als Leitinstrument
  • ist der Mei­nung, dass Ener­gie­ef­fi­zi­enz res­sour­cen­scho­nend sein muss

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SPD

 

  • möch­te die Kom­pe­ten­zen in einem Ener­gie­mi­nis­te­ri­um bündeln
  • will die Netz­in­fra­struk­tur auch syn­chron zum Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gi­en vorantreiben
  • ist für die För­de­rung von Speichertechnologien
  • ist gegen die Fracking Technologie
  • möch­te die Strom­steu­er senken

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AfD

  • zwei­felt, dass es den Kli­ma­wan­del gibt
  • meint, dass Wind­kraft­an­la­gen das Land­schafts­bild zerstören
  • fin­det, dass erneu­er­ba­re Ener­gi­en zu teu­er und nicht leis­tungs­fä­hig genug seien
  • will das Erneu­er­ba­re­-Ener­gi­en-Gesetz ersatz­los abschaffen
  • for­dert, Kern­kraft­wer­ke wie­der einzuschalten

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